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IT-Glossar – Begriffe einfach erklärt

Fachbegriffe lassen sich in der IT nicht ganz vermeiden – sie tauchen in Angeboten, E-Mails und Gesprächen ständig auf. Hier erkläre ich die wichtigsten in einfachem Deutsch, damit Sie immer nachvollziehen können, wovon ich rede.

A – B

Backup
Eine Sicherungskopie Ihrer Daten, die getrennt vom Original aufbewahrt wird. Bei einem vollständigen Backup wird alles kopiert, bei einem inkrementellen Backup nur das, was sich seit der letzten Sicherung geändert hat – das spart Zeit und Speicherplatz. Geht etwas verloren, lassen sich die Daten aus dem Backup wiederherstellen.
Betriebssystem
Die Grundsoftware eines Geräts, auf der alle Programme laufen – zum Beispiel Windows oder macOS am Computer, Android oder iOS am Handy. Ohne Betriebssystem funktioniert kein Computer.

C – D

Client
Ein Gerät oder Programm, das Dienste von einem Server nutzt. Ihr Arbeitsplatz-PC, der Dateien vom Firmenserver öffnet, ist ein Client – genauso wie das E-Mail-Programm, das Nachrichten vom Mailserver abruft.
Cloud
Speicherplatz oder Programme, die nicht auf Ihrem eigenen Gerät liegen, sondern in einem Rechenzentrum und über das Internet erreichbar sind. Bekannte Beispiele sind Microsoft 365, Google Drive oder Dropbox.
CVE
Kurz für „Common Vulnerabilities and Exposures“: ein weltweiter Katalog bekannter Sicherheitslücken in Software. Jede katalogisierte Lücke bekommt eine eindeutige Nummer aus Jahr und laufender Zählung, etwa CVE-2026-12345. Sobald eine Lücke so veröffentlicht ist, kennen sie auch Angreifer – deshalb zählt, wie schnell das zugehörige Update eingespielt wird.
DNS
Das „Telefonbuch des Internets“: Es übersetzt Adressen wie www.techflow.at in die Zahlenadressen (IP-Adressen), mit denen Computer tatsächlich arbeiten. Funktioniert das DNS nicht, sind Websites trotz Internetverbindung nicht erreichbar.
Domain
Der eindeutige Name einer Website oder E-Mail-Adresse im Internet, etwa „techflow.at“. Domains werden bei einer Registrierungsstelle gemietet und gehören zum digitalen Auftritt eines Unternehmens.
DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU. Sie regelt, wie Unternehmen mit personenbezogenen Daten – etwa Namen, Adressen oder Kundendaten – umgehen müssen, und gilt für Unternehmen jeder Größe ebenso wie für Vereine.

E – F

E-Mail-Spoofing
Das Fälschen des Absenders einer E-Mail: Die Nachricht sieht aus, als käme sie von der Bank, einem Kollegen oder der Chefin, stammt aber von Betrügern. Spoofing wird oft mit Phishing kombiniert, um an Daten oder Geld zu kommen.
Endgerät (Endpoint)
Jedes Gerät, mit dem Menschen arbeiten und das mit einem Netzwerk verbunden ist – PC, Notebook, Tablet oder Smartphone. Endgeräte sind ein häufiges Einfallstor für Angriffe und sollten deshalb aktuell gehalten und geschützt werden.
Fernwartung
Die Betreuung eines Computers aus der Ferne über eine gesicherte Verbindung – mit Ihrer Zustimmung sieht der Techniker Ihren Bildschirm und kann Probleme direkt beheben. Viele Anliegen lassen sich so ohne Anfahrt lösen; wo ein Vor-Ort-Termin nötig ist, komme ich selbstverständlich vorbei.
Firewall
Eine Schutzfunktion, die den Datenverkehr zwischen Ihrem Netzwerk und dem Internet überwacht und unerwünschte Zugriffe blockiert – vergleichbar mit einem Türsteher, der nur hineinlässt, wer eingeladen ist.

H – I

HTTPS / SSL-Zertifikat
HTTPS bedeutet, dass die Verbindung zu einer Website verschlüsselt ist – erkennbar am Schloss-Symbol im Browser. Dahinter steckt ein SSL-Zertifikat, das die Identität der Website bestätigt. Besonders wichtig überall dort, wo Sie Passwörter oder Zahlungsdaten eingeben.
IDS (Intrusion Detection System)
Ein „Einbruchsmelder“ für Netzwerke: Das System beobachtet den Datenverkehr und schlägt Alarm, wenn es verdächtige Aktivitäten erkennt – etwa ungewöhnliche Zugriffsversuche. So fallen Angriffe auf, bevor größerer Schaden entsteht.
Incident
Der Fachbegriff für einen IT-Vorfall oder eine Störung – vom ausgefallenen Drucker bis zum Serverproblem. In der IT-Betreuung wird jeder Incident erfasst, nach Dringlichkeit eingeordnet und abgearbeitet.
IP-Adresse
Die eindeutige Zahlenadresse eines Geräts in einem Netzwerk, vergleichbar mit einer Postanschrift. Über die IP-Adresse finden Datenpakete den Weg zum richtigen Computer.
IT-Wartung
Die regelmäßige Pflege von Computern, Servern und Netzwerk: Updates einspielen, Sicherungen prüfen, Speicherplatz und Sicherheit kontrollieren. Gute Wartung verhindert viele Probleme, bevor sie im Arbeitsalltag spürbar werden.

M – N

Malware
Der Sammelbegriff für Schadsoftware aller Art – etwa Viren, Trojaner oder Spionageprogramme. Malware gelangt oft über E-Mail-Anhänge, manipulierte Websites oder USB-Sticks auf ein Gerät.
Monitoring
Die laufende, automatische Überwachung von IT-Systemen: Sind Server erreichbar, laufen die Backups, wird der Speicher knapp? Auffälligkeiten werden gemeldet, sodass reagiert werden kann, bevor Nutzerinnen und Nutzer etwas bemerken.
NAS
Kurz für „Network Attached Storage“: ein Speichergerät im eigenen Netzwerk, auf das mehrere Personen gemeinsam zugreifen können. Häufig genutzt als zentrale Dateiablage oder als Ziel für Backups.
Netzwerk
Die Verbindung mehrerer Geräte untereinander – per Kabel oder WLAN – damit sie Daten austauschen, gemeinsam drucken und ins Internet gehen können. Dazu gehören auch Geräte wie Router und Switches.

P – R

Passwort-Manager
Ein Programm, das alle Ihre Passwörter verschlüsselt speichert – Sie müssen sich nur noch ein einziges Hauptpasswort merken. So kann jeder Zugang ein eigenes, starkes Passwort bekommen, ohne dass man den Überblick verliert.
Patch / Update
Eine vom Hersteller bereitgestellte Aktualisierung, die Fehler behebt oder Sicherheitslücken schließt. Regelmäßige Updates sind eine der wirksamsten Schutzmaßnahmen überhaupt – viele Angriffe nutzen Lücken aus, für die es längst einen Patch gäbe.
Patch-Management
Das geplante, zentral gesteuerte Einspielen von Updates für Betriebssysteme und Programme – statt zu hoffen, dass irgendwann jemand auf „Aktualisieren“ klickt. Dazu gehört zu wissen, welches Gerät auf welchem Stand ist, Updates zeitlich zu planen und zu dokumentieren, was wann eingespielt wurde. So bleiben bekannte Sicherheitslücken nicht monatelang offen.
Phishing
Betrugsversuche per E-Mail, SMS oder gefälschter Website mit dem Ziel, Passwörter, Kontodaten oder andere sensible Informationen zu „angeln“. Typisch sind gefälschte Nachrichten von Banken oder Paketdiensten mit der Aufforderung, dringend einen Link anzuklicken.
Ransomware
Erpressungssoftware: Sie verschlüsselt die Daten auf befallenen Geräten und fordert Lösegeld für die Freigabe. Der beste Schutz sind aktuelle Systeme, Vorsicht bei E-Mails – und ein funktionierendes Backup, das getrennt vom restlichen System aufbewahrt wird.
Router
Das Gerät, das Ihr Zuhause oder Büro mit dem Internet verbindet und den Datenverkehr im Netzwerk verteilt. Meist stellt der Router auch das WLAN bereit und enthält eine einfache Firewall.

S

Server
Ein Computer, der Dienste für andere Geräte bereitstellt – etwa Dateien, E-Mails oder Programme. Ein Server kann im eigenen Büro stehen oder als gemieteter Dienst in einem Rechenzentrum laufen.
SLA (Service Level Agreement)
Eine vertragliche Vereinbarung, die einem Dienstleister feste Reaktions- oder Verfügbarkeitszeiten vorschreibt – oft verbunden mit Aufpreisen und Vertragsstrafen. techflow arbeitet bewusst ohne SLAs: Anliegen werden so schnell wie möglich bearbeitet, priorisiert nach Dringlichkeit – Notfälle zuerst. Mehr dazu in den häufigen Fragen auf der Startseite.
Spam
Unerwünschte Massen-E-Mails, meist Werbung, teils auch mit betrügerischer Absicht. Spamfilter sortieren einen Großteil davon automatisch aus, ganz verhindern lässt sich Spam aber nicht.
Switch
Ein Verteiler im Netzwerk, der mehrere Geräte per Kabel miteinander verbindet – vergleichbar mit einer Mehrfachsteckdose für Netzwerkanschlüsse. In Büros verbindet der Switch etwa PCs, Drucker und Server untereinander.

U – V

USV
Die „unterbrechungsfreie Stromversorgung“: eine Batterie, die bei einem Stromausfall wichtige Geräte wie Server oder NAS für einige Minuten weiterversorgt. So können Systeme geordnet herunterfahren, statt mitten im Betrieb auszufallen – das schützt vor Datenverlust.
Verschlüsselung
Ein Verfahren, das Daten so umwandelt, dass nur befugte Personen mit dem passenden Schlüssel sie lesen können. Verschlüsselung schützt zum Beispiel Backups, Festplatten von Notebooks und die Verbindung zu Websites.
VoIP / Cloud-Telefonanlage
VoIP („Voice over IP“) heißt Telefonieren über das Internet statt über die alte Telefonleitung. Bei einer Cloud-Telefonanlage steht dafür kein Kasten mehr im Büro: Die Anlage läuft beim Anbieter im Rechenzentrum, und Tischtelefone, PCs oder Handy-Apps verbinden sich über das Internet damit – telefoniert wird mit der gewohnten Büronummer.
VPN
Ein „virtuelles privates Netzwerk“: eine verschlüsselte Verbindung durch das Internet, etwa vom Homeoffice ins Firmennetz. Von außen ist nicht einsehbar, welche Daten übertragen werden – wie ein blickdichter Tunnel für Ihren Datenverkehr.

W – Z

Wiederherstellung (Restore)
Das Zurückspielen von Daten aus einem Backup, wenn etwas verloren gegangen ist – eine versehentlich gelöschte Datei genauso wie ein ganzes System nach einem Defekt. Ein Backup ist nur so gut wie seine Wiederherstellung, deshalb sollte diese regelmäßig getestet werden.
WLAN
Das drahtlose Netzwerk, über das sich Geräte ohne Kabel verbinden – zu Hause, im Büro oder unterwegs. Ein gutes WLAN ist verschlüsselt und mit einem starken Passwort geschützt.
Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA/MFA)
Eine Anmeldung mit zwei Nachweisen statt nur einem Passwort – zum Beispiel Passwort plus Code aus einer App am Handy. Selbst wenn das Passwort gestohlen wird, kommen Angreifer ohne den zweiten Faktor nicht hinein.